Meine drei Steps aus dem Alltagsstress hin zu meinem Wunschleben
entledigt,  entsagt,  entwickelt,  Lebensführung

Meine 3 Steps aus dem Alltagsstress

In meinem letzten Blogbeitrag „Ich will da raus!“ habe ich bereits beschrieben, was früher bei mir so schief lief und dass ich einiges geändert habe, um daraus zu kommen. Nun möchte den Weg hin zu meinem Wunschleben ein wenig präzisieren:

Alltagsstress ade – Wunschleben jucheeee!

Wie genau bin ich denn nun aus diesem Trott raus gekommen?
Im Grunde bin ich die folgenden drei Steps gegangen, um aus meinem konstanten und belastenden Alltagsstress auszubrechen:

  • Minimalismus
  • Mindset-Shift
  • Zeit- und Selbstmanagement
Minimalismus: Weniger haben = weniger Belastung, weniger brauchen = weniger arbeiten

→ Minimalismus

Früher habe ich das Loch, das ich aufgrund meines stressigen Alltags irgendwie in mir verspürte, versucht zu stopfen, indem ich mir irgendwelche Sachen gönnte. Wie so viele in der heutigen Zeit, suchte ich mein Glück im Konsum. Kurzzeitig wirkt das ja tatsächlich, verschärfte die Ausgangssituation aber immer mehr, aus unterschiedlichen Gründen:

  • mehr Zeug = mehr Belastung und mehr Aufwand, Ordnung zu halten
  • mehr Zeug = höherer Bedarf an Aufbewahrungsmöbeln und damit an Platz
  • mehr Zeug = mehr Kosten, um Möbel, Wohnraum und vor allem die Dinge an sich zu finanzieren
  • mehr Zeug = noch mehr Arbeit

Man beginnt also, sich immer mehr in eine Abwärtsspirale zu begeben, aus dem es nur ein Ausweg gibt:

STOP!

Das musste aufhören. Dieses Verhalten brachte kein Glück, sondern Geldprobleme und Frust. Ich konnte all das Zeug nicht mehr sehen. Ich besaß Dinge, von denen ich nicht wusste, warum ich sie aufbewahrte. Es war ein wenig so, als fühlte ich mich verpflichtet, nahezu alles zu behalten, das ich mir im Laufe der Jahre zugelegt hatte, als wäre alles andere Verrat gewesen. Wie bescheuert! War das also mein Wunschleben, das ich mir erträumt hatte?
NEIN, ganz bestimmt nicht!

Weg damit!

Ich fing also langsam an, mich von Dingen zu trennen. Anfangs fiel es mir noch schwer, mit der Zeit ging es immer leichter. Wenn man wirklich ehrlich mit sich selbst ist und sich irgendwann eingesteht, dass man viele Käufe unnötigerweise und vielleicht sogar aus einem bloßen Frustgefühl heraus getätigt hatte, fällt es immer leichter, das Zeug loszulassen, sich davon zu befreien.
Dann gerät man auch schon in eine Art Flow-Zustand: Es erfüllt einen mit großem Glück, den ganzen Kram aus der Wohnung und dem Leben zu kriegen. Und damit nicht genug. Dadurch, dass alles weniger wird, Deine Kleidung, die Küchenutensilien, Bücher und DVDs, andere Gegenstände, braucht man immer weniger Aufbewahrungsmöglichkeiten. Stück für Stück konnte ich mich also auch von Schränken und Regalen verabschieden und habe damit unheimlich viel Raum, viel Helligkeit und Luftigkeit gewonnen, das mich irgendwie besser durchatmen lässt. Ich habe Platz, könnte nun sogar in eine kleinere Wohnung ziehen und dadurch Geld sparen, wenn ich das möchte.

Freiheit

Dadurch, dass ich weniger besitze, verspüre ich eine deutliche Entlastung. Vor allem visuell wirkt es unheimlich beruhigend. Außerdem brauche ich nicht mehr so viel Zeit, Ordnung und Sauberkeit zu halten. Ein toller Nebeneffekt ist, dass man deutlich weniger Geld ausgibt, wenn man weniger braucht. Ich konnte also meine Arbeitszeit reduzieren, weil ich nicht mehr so viel verdienen muss. All das und das Gefühl, nicht vom eigenen Besitz so vereinnahmt zu werden, schenkt mir ein tolles Gefühl der Freiheit. Jetzt verstehe ich endlich, was die Leute wirklich mit „Weniger ist mehr!“ wirklich meinen.

Mindset: Stressoren & Glaubenssätze identifizieren

→ Mindset

Ein weiterer Durchbruch bestand darin, meine Stressoren und belastenden Glaubenssätze zu identifizieren, um sie anschließend eliminieren zu können. Das bringt einem so enorm viel Freiheit und zusätzlich eine große Portion Leichtigkeit. Das bedeutet aber, dass man sich und seine Umgebung sowie die Wechselwirkung wirklich achtsam beobachtet und in gewisser Weise analysieren muss, um sich dann irgendwann bewusst dieser Beeinflussung entziehen zu können. Dabei geht es vor allem um Glaubenssätze.

Glaubenssätze

Hier handelt es sich um ein sehr umfangreiches Thema. Ich denke, viele Coaches und Therapeuten haben alle Hände voll zu tun, ihren Klienten und Patienten zu helfen, diese im Unterbewusstsein fest verankerten Annahmen aufzudecken und loszuwerden. Aber es braucht nicht immer externe Hilfe. Man kann mit einer ordentlichen Portion Achtsamkeit, gepaart mit einem gewissen Spürsinn, zumindest die offensichtlicheren Glaubenssätze identifizieren. Diese zu erkennen, ermöglicht es unheimlich, sich auch bewusst von ihnen zu befreien. Dazu gehört aber tatsächlich auch etwas Analyse-Arbeit. Man muss vieles hinterfragen, vor allem die eigenen Gefühle und Reaktionen. Man muss den Schritt zurück treten, um einen möglichst sachlichen Blick auf die Situationen zu erhalten, um dann seine eigene Haltung dazu in Frage stellen zu können.

Wo bleibe ich?

Wenn man sich so mit sich selbst beschäftigt, merkt man auch, was man alles so macht, nur weil man annimmt, dass es von einem erwartet wird. Man beginnt also seine Taten zu hinterfragen. Man macht sich Gedanken darüber, was man denn selbst eigentlich wirklich will, was man sich vom Leben noch so erhofft.
Was für (Lebens-) Ziele habe ich? Wie kann ich diese erreichen?
Häufig ist man durch sein Hamsterrad so gefangen, dass der STEP OUT, also der Schritt raus aus diesem Trott hin zu seinem Wunschleben, so weit entfernt, gar unerreichbar zu sein scheint. Man hört zwar immer wieder von einzelnen Leuten, die ausgestiegen sind (und findet diese unheimlich mutig und krass), kann sich sowas für sich selbst aber nicht vorstellen, man befindet sich schließlich in ganz anderen Zwängen. Tatsächlich bedarf es schon einigen Mutes, sein Leben grundlegend zu ändern. Aber dieser Mut wird mehr als belohnt!

Wie geht das?

Aber wie schafft man es nun, sich sein Wunschleben zu kreieren? Dafür muss man erstmal herausfinden, wie es denn eigentlich aussehen soll? Was für Ziele habe ich genau, wo will ich mal hin? Was möchte ich überhaupt nicht mehr?

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Und aus diesem Wissen heraus, kannst Du einzelne Schritte ableiten, die Dich immer weiter an Dein Ziel bringen. All die ToDos, die Dich also zu Deinem Wunschleben führen, sind zu priorisieren und zu terminieren. Das ist etwas, was Du wirklich täglich angehen solltest. Hilfreich ist hier also ein gewisses…

Zeit- und Selbstmanagement: Auf Basis der persönlichen Ziele und Prioritäten planen.

→ Zeit- und Selbstmanagement

Auch wenn ich mich für einen kreativen Menschen halte und dachte, diese bräuchten nun mal eine gewisse Unordnung und Spontanität (auch ein Glaubenssatz), ist mein Leben nun so viel einfacher, seitdem ich mich mit meinen Zielen auseinandergesetzt habe und auf deren Basis, mein Leben und Alltag priorisiere und plane. Meine großen Ziele wurden in kleine ToDos und Meilensteine runtergebrochen und quartals-, monats-, wochen- und tageweise eingeplant. So kommt man wirklich in die Umsetzung und seinem Wunschleben Schritt für Schritt näher! Man muss nur realistisch planen und darf sich hier nicht übernehmen, sonst hält man es für nicht umsetzbar und lässt seine Wünsche ziehen. Ich habe irgendwo mal ein schönes Zitat gelesen, das in etwa die Aussage hatte, dass nicht die Träume unrealistisch sind, sondern nur die Zeit, die man für ihre Verwirklichung einplant.

Auf geht’s zum Wunschleben!

Ich habe also begonnen, meine Ziele in erreichbare Happen aufzuteilen und anzugehen. Ja, man muss manchmal aus seiner Komfortzone treten. Das wird aber mit einen Push des eigenen Selbstbewusstseins belohnt. …und damit, dass man seinen Zielen immer näher kommt!

Ich spüre mittlerweile eine große Entspannung und Zufriedenheit, weil sich mein Leben immer mehr hin zu meinem Wunschleben entwickelt. Nein, ich bin noch nicht angekommen, aber der Weg ist nicht mehr weit!

Wie ist es bei Dir? Wie sehen Deine Erfahrungen aus?

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