Energie-Level sinkt
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ACHTUNG, Energie-Level sinkt!

Mein Akku war absolut leergelutscht, alle Systeme wurden heruntergefahren. Null Energie! Ich war total alle, lag auf dem Sofa und starrte nur noch an die Decke!

Nach einer langen und wieder unglaublich anstrengenden Woche war ich an dem dann folgenden freien Tag emotional und körperlich so durch, dass ich mich überhaupt nicht wiedererkannte.

Dass Energie ein kostbares Gut ist, wird gerade jetzt während des noch immer andauernden Krieges in der Ukraine und der damit verbundenen Krise auf dem Energiemarkt mehr als deutlich.

Das gilt aber auch für die eigenen Reserven. Und auch ich musste feststellen, dass meine Energie endlich ist und regelmäßig aufgetankt werden muss.

Alarmsignal verstanden!

Batterie mit wenig Energie und einer Warnung

Eigentlich bin ich ja so ein Hustle-Typ, kann gar nicht nichts tun. Ich stehe darauf, produktiv zu sein, was wegzuschaffen! Sowas wie Langeweile kenne ich gar nicht. Kaum hatte ich mein nebenberufliches Studium abgeschlossen, habe ich die nächste Ausbildung begonnen: Eine Ausbildung zur Mentaltrainerin. Nebenbei habe ich eine Haussanierung, ein nebenberufliches Business und natürlich meinen Hauptjob, der mich vor allem in den vergangenen Monaten sehr gefordert hatte.

Energie ist kostbar

Und genau dieser Job hat sich in letzter Zeit zu einem absoluten Energie-Räuber entwickelt, da durch zusätzliche Aufgaben quasi Dauerstress und kaum noch Pausenzeiten an der Tagesordnung waren. Und hier merkte ich, normalerweise wie ein Duracell-Hase unterwegs (Ihr kennt die Werbung vielleicht noch), dass ich trotz aller Resilienz auch nur begrenzte Ressourcen habe und man durch ein entsprechendes Mindset und gute Planung nicht alles immer völlig stressfrei bekommt.

Weniger ist mehr

Aber man ist nicht ganz hilflos! Man kann nämlich etwas tun! Und so habe ich als Sofortmaßnahme erstmal mehr auf mich und meine Reserven geachtet, in der Freizeit ganz viel gelassen (vor allem Social Media) und mich in die Natur begeben und einfach noch mehr gelesen, um wieder aufzutanken. Vor allem bin ich auch in meinem Job, der Hauptursache für meine vorübergehenden Kraftlosigkeit, aktiv geworden, um die Situation zu entschärfen und ggf. Alternativen zu erwägen.

Ausschlaggebend war dieser Spruch einer Resilienz-Trainerin, die von meinem Arbeitgeber ins Haus geholte wurde, weil es wohl auch allen anderen Kollegen so erging wie mir:

LOVE IT, CHANGE IT or LEAVE IT!

Das machte mir nochmal wieder klar, dass wir keine Opfer unserer Situation sind, sondern immer etwas tun können und es auch sollten, wenn wir nicht mehr glücklich sind! Das gilt im Privatleben wie im Beruf:
Liebe es! Solltest Du das nicht (mehr) tun, ändere etwas! Wenn das nicht möglich ist, gehe!

Also lasst uns ein Leben führen, das wir wirklich lieben, das uns Energie schenkt und nicht raubt!

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